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Heilfasten

Das Heilfasten dient der Entschlackung, Entgiftung und Regeneration des Körpers. Für den Laien ist die Verwendung so unterschiedlicher Begriffe wie Basenfasten, Heilfasten, Entgiftung und Entschlackung verwirrend. Sie bedeuten grundsätzlich das gleiche: Weniger und anders essen als im täglichen Leben, um Körper und Geist zu reinigen.

Der Begriff des Fastens geht auf das althochdeutsche fasten = Festhalten an den Geboten der Enthaltsamkeit zurück. Neben religiösen Aspekten spielt heute insbesondere das therapeutische Fasten oder Heilfasten eine Rolle in unserer Gesellschaft. Allen Fastenmethoden von Buchinger über Markert zu Schroth ist die (oft) geringe Nahrungsaufnahme zu eigen.

Auch kommt es bei einer Fastendauer von drei Wochen oft zu einer „seelischen Reinigung“. Der Kopf wird freier, er blockiert weniger durch Grübeln und Gedankenkreisen. Entscheidungen fallen leichter. Das Sprichwort „Gute Entscheidungen werden vom Bauch getroffen“ geht in diese Richtung.

Das Einzigartige am Heilfasten nach Dr. Mayr ist die ärztliche Bauchbehandlung. Durch spezielle Handgriffe, früher verwendete man den Begriff Massage, wird das sogenannte Radixödem, also die Schwellung des Gekröses (lateinisch „Mesenterium“, deutsch „Aufhängung des Darms an der Gefäßwurzel“) im Lauf der Kur verkleinert bzw. beseitigt.

Das Bild zeigt den Fensterrahmen des Dickdarms sowie mit der Markierung „1“ die Aufhängung des Dünndarm an der Gefäßwurzel. Dahinter befinden sich, nicht sichtbar, die Hauptstammgefäße Aorta, Hohlvene und das Lymphsystem. Etwas oberhalb der „1“ zur Bildmitte hin liegt der Solarplexus, eine wichtige Umschaltstelle unseres autonomen, also nicht willentlich beeinflußbaren Nervensystems. Dieses steuert den gesamten Bauchraum und damit den Darm.

Die ärztliche Bauchbehandlung ist eines der zentralen Elemente Ihrer Mayr-Therapie. Durch sie modelliert der Mayrarzt wie ein Bildhauer Störendes und Krankhaftes (Störfelder) im Bauchraum heraus und beseitigt es durch spezielle Behandlungstechniken. Übrig bleibt ein gesunder, aktiver Darm. Vergleichbar einer Statue des Michelangelo. Ohne Bauchbehandlung kein durchgreifender Erfolg der Mayrkur. In Fachbehandlungszentren wie dem unseren sind mindestens drei Bauchbehandlungen pro Woche obligatorisch. Sollte Ihr Darm mehr Zuwendung und Therapie benötigen, finden die Bauchbehandlungen auch täglich statt. Entscheidend hierfür ist immer die medizinische Notwendigkeit.

Die manuelle Bauchbehandlung beeinflußt positiv die Wechselwirkungen zwischen Bauch- und Brustraum. Die Verdauungsorgane werden entstaut, das Radixödem (Stauung der Darmwurzel = des Gekröses) verkleinert bzw. beseitigt. Sie verbessert die Spannkraft schlaffer Darmpartien, entspannt verkrampfte Darmabschnitte, steigert die Durchblutung im Bauchraum, verbessert die Bauchatmung, fördert die vegetative Entspannung und wirkt dadurch positiv auch auf die muskuläre Entspannung. Über reflektorische Mechanismen wird ein starrer Brustkorb weicher und elastischer. Die manuelle Bauchbehandlung unterstützt ganz wesentlich die Rückbildung von Haltungsschäden.

Nach neuesten Erkenntnissen irischer Forscher (2016) verdiente das sogenannte Gekröse sogar Organstatus. Als naturheilkundlicher Schulmediziner freut es mich zunehmend, daß die „wissenschaftliche“ Schulmedizin - leider teils Jahrhunderte später - das Wissen der Naturheilkunde bestätigt. Seien es 

  • die Kinderärzte, die nach langen Studien plötzlich feststellen, daß blaues Licht gegen Hautjucken teils besser hilft als Kortison, 
  • die gesetzlichen Krankenkassen, die den teuren Beleg für die Wirksamkeit der Akupunktur, im Übrigen auch der sogenannten Scheinakupunktur beibringen oder nun 
  • die Iren, die dem Gekröse eine derart herausragende Bedeutung beimessen.

Weitere wichtige Informationen zum Heilfasten erhalten Sie auf unserer speziellen F.X.Mayr-Seite.